Concept-Apotheken
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Als ich angefangen habe, wollte ich abnehmen. Das Ziel war klar und irgendwie auch angenehm messbar: weniger Kilo auf der Waage.
Was ich damals nicht wirklich bedacht habe, war eine ziemlich einfache Frage:
Was mache ich eigentlich, wenn ich angekommen bin?
Denn ich möchte nicht die nächsten 20 Jahre morgens aufstehen und denken, dass ich gerade Diät halte. Ich möchte nicht bei jedem Restaurantbesuch rechnen, bei jedem Stück Kuchen ein schlechtes Gewissen bekommen und nach jedem Urlaub das Gefühl haben, wieder von vorne anfangen zu müssen.
Darüber habe ich mit Arlett gesprochen.
Ihre Sicht als Apothekerin gefällt mir gerade deshalb, weil sie weniger spektakulär ist als viele Versprechen, die mir im Internet begegnen: Eine Gewichtsabnahme kann eine Phase sein. Ein gesünderer Lebensstil muss dagegen in einen normalen Alltag passen.
Und genau da verändert sich für mich gerade etwas.
Glyck war und ist ein Teil meines Weges. Es hat mir Struktur gegeben und mir geholfen, mich überhaupt intensiver mit meinem Essen und meinen Gewohnheiten auseinanderzusetzen. Aber Glyck kann mir nicht die wichtigste Aufgabe abnehmen: herauszufinden, wie ich danach leben möchte.
Ich will weiterhin auf mein Gewicht achten. Ich möchte vernünftig essen, mich bewegen und meiner Gesundheit mehr Aufmerksamkeit schenken als früher.
Aber ich möchte auch Kuchen essen.
Ich möchte mit Freunden essen gehen. Urlaub machen. Weihnachten feiern. Einen schlechten Tag haben dürfen, ohne am nächsten Morgen eine neue Diät beginnen zu müssen.
Vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen Abnehmen und leichter leben.
Beim einen schaue ich vor allem auf die Waage.
Beim anderen frage ich mich, ob das, was ich gerade verändere, auch noch in fünf Jahren zu meinem Leben passen könnte.
Im Blog geht es heute genau darum – und Arlett erklärt, warum Gewicht zu verlieren eigentlich nur die erste Hälfte der Geschichte ist.
Die ehrliche Packungsbeilage: Ibuprofen
„Ich nehme nur schnell eine Ibu.“
Klar. Nur eine kleine Rückfrage: Was ist eigentlich „eine“? 200 mg? 400 mg? Und war das heute wirklich die erste?
Ibuprofen gehört zu den Arzneimitteln, die uns so vertraut geworden sind, dass wir manchmal fast vergessen, dass es überhaupt eines ist.
Deshalb haben wir die Packungsbeilage heute einmal so geschrieben, wie wir sie in der Apotheke manchmal gerne formulieren würden:
„Nur noch schnell eine Ibu“ ist keine Dosierungsanleitung.
„Ihr Magen findet Ihre Kopfschmerzen nicht automatisch genauso schlimm wie Sie.“
Und Apothekerin Arlett Düker ergänzt:
„Wenn die Packung schneller leer ist als geplant, sollten wir uns unterhalten.“
Natürlich mit einem Augenzwinkern. Denn die echte Packungsbeilage ist wichtig und enthält Informationen, die unsere drei Sätze niemals ersetzen können.
Aber vielleicht bleibt manches besser hängen, wenn Arzneimittelwissen gelegentlich auch ein bisschen Spaß macht.
Welches Arzneimittel soll als Nächstes die „ehrliche Packungsbeilage“ bekommen? Schreibt es uns in die Kommentare.
22/09/2026
# Die ehrliche Packungsbeilage: Ibuprofen
Hand aufs Herz: **Wann haben Sie zuletzt die komplette Packungsbeilage von Ibuprofen gelesen?**
Wir hätten da eine Idee. Vielleicht müsste es neben der offiziellen Version noch eine zweite geben – geschrieben so, wie wir es in der Apotheke manchmal tatsächlich sagen würden.
**DIE EHRLICHE PACKUNGSBEILAGE**
**„Ich nehme einfach eine Ibu.“**
Sehr gern. Und jetzt verraten Sie uns bitte noch, was „eine“ bedeutet. 200 mg? 400 mg? Und wie viele waren es heute schon?
**„Mein Magen verträgt das.“**
Das freut uns. Ihr Magen möchte trotzdem nicht aus der Beratung ausgeschlossen werden.
**„Das nehme ich schon seit Jahren.“**
Das beruhigt uns weniger, als Sie vielleicht denken. Interessanter wäre: Warum brauchen Sie es seit Jahren?
**„Ich nehme sonst nichts.“**
Auch nicht die Blutdrucktablette? Das andere Schmerzmittel? Nahrungsergänzungsmittel?
Wir fragen lieber noch einmal.
Und dann kommt Apothekerin Arlett Düker mit dem Satz, den wir am liebsten tatsächlich auf die Packung drucken würden:
**„Wenn die Packung schneller leer ist als geplant, sollten wir uns unterhalten.“**
Natürlich ersetzt das nicht die echte Packungsbeilage. Aber Arzneimittelwissen darf gelegentlich auch Spaß machen – solange die Information dahinter stimmt.
Und jetzt interessiert uns etwas:
**Welches Arzneimittel soll als Nächstes eine „ehrliche Packungsbeilage“ bekommen?**
Schreiben Sie es in die Kommentare. Die besten Vorschläge nehmen wir tatsächlich auf.
Ich habe ziemlich lange geglaubt, gesundes Leben funktioniere nach einem einfachen Punktesystem.
Salat: Nicole war vernünftig.
Kuchen: Nicole hat versagt.
Und wenn der Kuchen groß genug war, konnte man den Tag eigentlich gleich abschreiben. Dann war es auch egal, was abends noch passierte – morgen würde ich schließlich wieder „richtig“ anfangen.
Kommt jemandem bekannt vor?
Seit ich mich intensiver mit meinem Gewicht beschäftige, merke ich, wie unsinnig diese Einteilung eigentlich ist. Und Arlett hat mir dazu einen Satz gesagt, der zunächst überhaupt nicht nach einem spektakulären Abnehmtipp klingt:
„Dein Körper bewertet keinen einzelnen Dienstag.“
Natürlich spielt es eine Rolle, was und wie viel ich esse. Wer abnehmen möchte, kommt an der Energiebilanz nicht vorbei. Aber daraus folgt eben nicht, dass ein Stück Kuchen eine Woche ruiniert oder ein Salat automatisch einen gesunden Lebensstil beweist.
Entscheidend wird das Muster.
Genau deshalb sehe ich inzwischen auch Glyck etwas anders als am Anfang. Es war für mich nie die Lizenz, außerhalb davon beliebig zu essen. Aber es hat mir geholfen, Struktur zu bekommen. Und Struktur ist etwas völlig anderes als Perfektion.
Denn ich möchte nicht für den Rest meines Lebens morgens aufstehen und mich fragen, ob ich heute „brav“ genug bin.
Ich möchte essen können, ohne jedes Lebensmittel moralisch zu bewerten. Ich möchte genießen können, ohne anschließend ein schlechtes Gewissen zu haben. Und ich möchte trotzdem auf mein Gewicht und meine Gesundheit achten.
Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem aus Abnehmen langsam Lebensstil wird.
Im neuen Blog habe ich deshalb mit Arlett darüber gesprochen, warum einzelne Ausnahmen viel weniger entscheidend sind, als wir häufig glauben – und warum ausgerechnet der Versuch, immer perfekt zu essen, auf Dauer zum Problem werden kann.
Und jetzt interessiert mich wirklich:
Was löst bei euch schneller ein schlechtes Gewissen aus – die Waage oder das Stück Kuchen?
Plötzlich Schnupfen – bin ich jetzt erkältet? 🤧
Gestern noch nichts. Heute läuft die Nase, man niest ein paarmal – und schon steht die vermeintliche Diagnose fest: Erkältung.
Aber so einfach ist es nicht.
Eine laufende oder verstopfte Nase kann tatsächlich zu einem beginnenden Atemwegsinfekt gehören. Sie kann aber auch durch Allergien, trockene Luft, Staub, Rauch, intensive Gerüche oder andere Reize ausgelöst werden.
Deshalb lohnt sich ein Blick auf das, was zusätzlich passiert:
Kratzt der Hals? Kommt Husten dazu? Fühlen Sie sich schlapp? Oder jucken die Augen und Sie müssen ständig niesen? Tritt der Schnupfen vielleicht immer in einer bestimmten Situation auf?
Apothekerin Arlett Düker: „Nicht nur fragen: Läuft meine Nase? Sondern auch: Seit wann, wann besonders und was ist noch dazugekommen?“
Denn Schnupfen ist zunächst ein Symptom. Was dahintersteckt, verrät häufig erst das Gesamtbild.
Und bei Ihnen: Woran merken Sie als Erstes, dass wirklich eine Erkältung im Anmarsch ist?
18/09/2026
# Plötzlich Schnupfen – Erkältung, Allergie oder einfach nur gereizte Nase?
Morgens aufgestanden, zweimal geniest – und plötzlich läuft die Nase. Der erste Gedanke: **„Na toll, jetzt werde ich krank.“**
Kann sein. Muss aber nicht.
Denn unsere Nasenschleimhaut reagiert nicht nur auf Erkältungsviren. Auch Allergien, trockene Luft, Staub, Rauch, intensive Gerüche oder Temperaturwechsel können dafür sorgen, dass die Nase plötzlich läuft oder sich verstopft anfühlt.
Interessant wird deshalb das **Drumherum**.
Kratzt gleichzeitig der Hals, kommt Husten hinzu und fühlt man sich zunehmend schlapp? Dann spricht einiges eher für einen beginnenden Atemwegsinfekt.
Juckt dagegen die Nase, folgen mehrere Nieser hintereinander und tränen oder jucken die Augen? Dann lohnt es sich, auch an eine Allergie zu denken.
Und verschwindet der Schnupfen genauso plötzlich wieder, wie er gekommen ist, kann schlicht ein Reiz der Auslöser gewesen sein.
Apothekerin Arlett Düker: **„Schnupfen ist erst einmal ein Symptom. Seit wann er besteht, wann er auftritt und welche Beschwerden dazukommen, verrät uns häufig viel mehr.“**
Das ist auch wichtig, bevor man einfach zum nächsten Nasenspray greift. Denn **nicht jede laufende Nase braucht dieselbe Behandlung.**
Und jetzt sind Sie dran: **Woran merken Sie normalerweise zuerst, dass tatsächlich eine Erkältung im Anmarsch ist – Nase, Hals oder dieses typische Schlappheitsgefühl?**
7 Jahre bin ich jetzt schon auf Facebook. Vielen Dank für euren Support bis hierhin! Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen. 🙏🤗🎉
Warum läuft beim scharfen Essen eigentlich die Nase? 🌶️
Ein Bissen Chili – und plötzlich brennt der Mund, die Augen tränen und die Nase läuft. Erkältung im Schnellverfahren?
Nein. Verantwortlich ist unter anderem Capsaicin. Der Stoff aktiviert Nervenrezeptoren, die auch auf Hitze und schmerzhafte Reize reagieren. Deshalb fühlt sich Chili „heiß“ an – selbst wenn das Essen längst abgekühlt ist.
Und die Nase? Auch ihre Schleimhaut reagiert auf diesen Reiz und kann mehr Sekret produzieren. Das Phänomen hat sogar einen Namen: gustatorische Rhinitis.
Apothekerin Arlett Düker: „Wenn die Nase genau beim scharfen Essen läuft und sich danach wieder beruhigt, war es wahrscheinlich nicht die Erkältung – sondern die Chili.“
Also beim nächsten scharfen Curry: Taschentuch bereithalten und an Arlett denken.
Und jetzt interessiert uns: Wie scharf darf es bei Ihnen sein – 🌶️, 🌶️🌶️ oder 🌶️🌶️🌶️?
13/09/2026
Scharf gegessen – und plötzlich läuft die Nase?
Ein scharfes Curry, ein paar Chiliflocken oder die Sauce, die doch etwas mehr Feuer hatte als erwartet: Plötzlich läuft die Nase, vielleicht tränen sogar die Augen.
Aber warum eigentlich?
Der Grund heißt unter anderem Capsaicin. Dieser Stoff sorgt für die Schärfe der Chili – wobei „scharf“ streng genommen gar kein Geschmack ist. Capsaicin aktiviert Nervenrezeptoren, die auch auf Hitze und schmerzhafte Reize reagieren.
Unser Körper reagiert darauf prompt: Die Nasenschleimhaut produziert mehr Sekret. Die Nase läuft. Manchmal kommen Tränen und Schweiß gleich mit dazu.
Das Phänomen hat sogar einen Namen: gustatorische Rhinitis.
Apothekerin Arlett Düker: „Wenn die Nase genau beim scharfen Essen anfängt zu laufen und sich danach wieder beruhigt, ist das zunächst eine Reaktion auf den Reiz – keine Erkältung im Schnellverfahren.“
Ein kleines Stück Alltagswissen fürs Wochenende – und vielleicht denken Sie beim nächsten scharfen Essen daran, wenn plötzlich wieder das Taschentuch gebraucht wird.
Wie ist es bei Ihnen: Darf es richtig scharf sein – oder reicht schon ein bisschen Chili?
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