Lucycore.at
Piercings und Tattoos, Terminvereinbarung via Webseite! II. 141/2003, BGBl. II. 261/2008 und BGBl. g. E-Mail-Adresse richten
Tanja Luckerbauer
Bundesstraße 3
7533 Ollersdorf im Burgenland
Geschäftsführung: Tanja Luckerbauer
Tattoo- und Piercingstudio
Tel.: +436704038740
E-Mail: [email protected]
UID-Nr.: ATU74772908
Mitglied der WKO, Landesinnung Wien der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure
Anwendbare Rechtsvorschriften: BGBl. II. 262/2008, http://www.ris.bka.gv.at
Berufsbezeichnung: Staatlich geprüfte Tätowiererin und Piercerin
Verleihungsstaat: Österreich
Angaben zur Online-Streitbeilegung: Sie können allfällige Beschwerden an eine o.
Mein absolutes Hass-Piercing sind Snake-Eyes (quer durch die Zunge). Ich möchte es niemals machen. Es ist einfach IMMER eine absurd schlechte Idee. Das sage ich Kund_in das auch immer genau so, ohne Bu****it. Es ruiniert die Zähne (nicht nur wahrscheinlich, sondern garantiert), verheilt ganz furchtbar (oder gar nicht) und man kann danach nicht mehr sprechen oder Suppen essen (oder halt nur unter großer Anstrengung). Wenn Kund_in es dennoch möchte, wer bin ich dann, über deren Körper zu entscheiden? Ich habe alles getan, was ich konnte, um die Person davon abzubringen und war 100% ehrlich und habe nichts beschönigt. Kund_in möchte es trotzdem auf jeden Fall und ist sich dessen bewusst, dass es eine Scheißidee ist und will es TROTZDEM IMMER NOCH, dann wird es auch gemacht.
Hast du selbst ein Piercing, bei dem du dir im Nachhinein gedacht hast: "Ach, hätte ich doch bloß auf Piercer_in gehört!"? --> ab in die Kommentare damit!
Schon als ich mir mit 16 mein erstes Piercing freiwillig stechen ließ, bekam ich von allen Seiten nichts als Ablehnung. Von den Erwachsenen sowieso, denn ich wuchs in einer Ortschaft zu einer Zeit und in einem Umfeld auf, wo sogar gefärbte Haare ein absolutes No-Go waren (wahrscheinlich hat dieser Umstand meinen Schicksal, Tattoo- und Piercing-Artist zu werden, erst recht in Stein gemeißelt, denn ich war einfach immer aus Prinzip "dagegen").
Am einprägsamsten war die Erinnerung an die Verheilungszeit nach meinem Industrial-Piercing:
Voller Euohorie über mein neues Piercing ließ ich mir einen Sidecut schneiden, um zu vermeiden, andauernd mit den Haaren im Piercing hängen zu bleiben. Natürlich konnte man das frisch gestochene Piercing dadurch auch viel besser sehen. Die Mutter eines Freundes hatte bis dahin noch nie so ein Piercing zu Gesicht bekommen und reagierte dementsprechend geschockt. "Nimm das doch einfach raus!", meinte sie entrüstet. Ich dachte jedoch gar nicht daran. So viel Schmerz, so viel hart verdientes Geld, natürlich werde ich mich niemals von diesem Piercing trennen, nur weil es niemandem gefällt, außer mir selbst.
16 Jahre später habe ich mein Industrial-Piercing leider nicht mehr. Im Nachhinein wäre es bei meiner Ohrform auch nicht so passend gewesen, da sich mein äußerer Ohrknorpel zu stark wölbt und ich dadurch nur PTFE-Schmuck tragen konnte. Aber selbst wenn mir das damals jemand gesagt hätte, wäre es mir trotzdem egal gewesen. Das Leben ist trist genug, und die Freude von intrinsischer Selbstverwirklichung werde ich nicht ebenso dämpfen, wie die Hater aus meiner Jugend.
TL;DR: auch wenn's mir persönlich nicht gefällt, ruiniere ich nicht die Euphorie meiner Kund_innen. Außer, es ist wirklich eine absolute Schnapsidee (zB. Piercing ungeeignet aufgrund der Anatomie des Körpers, zu hohes Infektionsrisiko, oder Kontraindikationen).
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