Mein Leben mit dem Krebs

Mein Leben mit dem Krebs

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Ich teile meinen Alltag, meine Gedanken und die kleinen Dinge die mich tragen.

Photos from Mein Leben mit dem Krebs 's post 22/04/2026

Zehn Tage sind seit meiner ersten PIPAC-Behandlung vergangen.

Die ersten Tage waren ziemlich heftig.
Umso mehr genieße ich heute –
den ersten Tag, an dem es mir wirklich gut geht.

Der Termin in der Klinik war sehr positiv.
Die Blutwerte sind noch nicht ganz dort, wo sie sein sollen –
aber das ist gerade zweitrangig.
Hauptsache: mir geht es gut.

In etwa sechs Wochen wird die Behandlung wiederholt.
Dann wird sich zeigen, wie die Therapie wirkt.

Heute war ich mit meiner Freundin und ihrer Tochter im Kino.
Ein ganz normaler Abend.
Und genau das macht ihn so besonders.

Ich bin zuversichtlich, was die Zukunft bringt🍾❤️🥰

Photos from Mein Leben mit dem Krebs 's post 16/04/2026

Heute habe ich sehr berührende Bilder von meinen Schülerinnen und Schülern bekommen.
Solche Momente gehen tief.
Sie zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Ich vermisse die Schule.
Und ganz besonders meine Schülerinnen und Schüler.
Ich freue mich auf den Tag,
an dem ich wieder bei euch sein kann.
Hoffentlich nächste Woche ❤️

15/04/2026

Heute bin ich wieder vom Krankenhaus nach Hause gekommen.

Der Bauch ist noch angeschwollen –
es dauert ein paar Tage, bis sich das Gas wieder auflöst.
Vor allem die Schultern tun weh.

Jetzt heißt es:
eine Mischung aus Ruhe und Bewegung.
Auf den Körper hören. Schritt für Schritt.

Zu Hause hat schon meine süße Katze auf mich gewartet.
Ein kleines Stück Normalität, das gut tut.

Ich bin dankbar.
Für meine Freunde, die mich in dieser Zeit so unterstützen.
Und für meinen Sohn. ❤️

14/04/2026

Die erste PIPAC habe ich gut überstanden.
Alles ist gut verlaufen
und morgen darf ich nach Hause.

Und trotzdem bleibt eine Frage:
Warum ist es so unterschiedlich?

Mein langjähriger behandelnder Arzt meinte,
diese Therapie sei nichts für mich.
In Wien habe ich das Gegenteil gehört:
PIPAC kann die Lebensqualität verbessern
und helfen, dass sich kein Aszites mehr bildet.

Das bringt mich zum Nachdenken.

Man sollte sich immer eine zweite,
manchmal sogar eine dritte Meinung holen.
Nicht alles ungefragt annehmen.
Nicht blind vertrauen.

Es geht um unser Leben.

Und vielleicht auch darum,
auf die eigene Intuition zu hören.
Dieses leise Gefühl,
dass sagt: „Schau nochmal hin. Frag weiter.“

Ich bin froh, dass ich es getan habe.

13/04/2026

Heute werde ich stationär im Hanusch Krankenhaus aufgenommen.

Schon bei der Aufnahme habe ich einen Glücksstein bekommen.
Eine kleine Geste – aber sie hat mich berührt.

Ich starte jetzt mit der PIPAC-Behandlung.
Eine Methode, die bei Bauchfellkrebs viel Hoffnung gibt.

Ich gehe diesen Schritt mit Zuversicht.
Und nehme den Glücksstein einfach als gutes Zeichen. 🍀

Drückt mir die Daumen.

06/03/2026

Ich habe mich hier länger nicht gemeldet.
Die letzten Wochen waren turbulent.

Leider wirkt die zweite Therapie nicht mehr.
Meine Reise nach Krakau musste ich vorzeitig abbrechen.

Was danach folgte, hätte ich mir gerne erspart:
ein Aufenthalt auf der Intensivstation.
Dort wurde ich von einem wirklich großartigen Team begleitet, wofür ich sehr dankbar bin.

Weniger schön war die Situation davor in der Notaufnahme.
Vier Stunden lang kam kein Arzt.
Am Ende wurde ich sogar aus dem Behandlungsraum geschickt – trotz meines Zustands.
Umso mehr weiß ich heute zu schätzen, wie engagiert und menschlich das Team auf der Intensivstation reagiert hat.

Jetzt beginnt der nächste Schritt:
Chemotherapie in Tablettenform.

Drückt mir die Daumen.

Nach einer Woche Krankenstand gehe ich wieder arbeiten.
Die Schule, meine Arbeit und die Kinder sind für mich eine wichtige Ablenkung – und geben mir Kraft.

02/02/2026

Heute ist wieder Kontrolle.

Was ich im Moment am stärksten fühle, ist Akzeptanz.
Nicht alles muss Sinn machen, aber ich nehme es an, wie es ist.

Ich bin dankbar für alles, was ich habe
und für alles, was ich noch erleben darf.

Und ich habe keine Angst vor der Schrecksekunde.
Sie gehört dazu.
Und sie geht auch wieder vorbei.

Heute bin ich einfach hier.

20/01/2026

Die neue Therapie macht müde.
Sehr müde.
Diese Fatigue ist anders als normale Erschöpfung.
Sie sitzt tief. Im Körper. Im Kopf.

Manchmal fühlt es sich an,
als würde sie mir nicht nur Energie nehmen,
sondern auch Zuversicht.

Und trotzdem gehe ich los.
Ich bewege mich.
Nicht aus Zwang,
sondern weil Bewegung mein Gegenmittel ist.

Sport und frische Luft und die Arbeit helfen mir,
nicht stehen zu bleiben.
In der Natur darf alles langsamer sein.
Dort muss nichts funktionieren.

Ich kämpfe nicht gegen meinen Körper.
Ich arbeite mit ihm.

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